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VirtualBox: Mehrere PCs in einem

Oliver W. Oliver W.

Der Markt für Virtualisierungsprogramme, mit denen sich andere Betriebssysteme in einer virtuellen Maschine installieren und testen lassen, ist recht überschaubar. Doch nicht alle sind kostenlos. Wir stellen Ihnen heute ein solches Tool vor, das interessante Features mit sich bringt und dazu noch Open Source ist. Die VirtualBox ist ein Emulationsprogramm für x86-Hardware. Mit ihr lassen sich also x86-basierte Betriebssysteme wie Windows, Mac und Unix in virtuell installierten Rechnern testen. Das Tool ist modular aufgebaut und im Client/Server-Design gehalten. Das macht es möglich mehrere Oberflächen gleichzeitig zu bedienen. So kann beispielsweise eine virutelle Maschine gestartet und ein anderes System über die Kommandozeile bedient werden. Mitgeliefert wird zudem ein Entwicklungskit für Programmierer, mit dem sich neue Anwendungen schreiben lassen.

Die Konfiguration wird in XML-Dateien gespeichert, was die einfache Übertragung von Einstellungen auf andere Rechner ermöglicht. Spezielle Funktionen für Windows und Linux erlauben die Steigerung der Performance und die Integration neuer Programme. In der "VirtualBox", also dem emulierten Rechner, können "Shared Folders" definiert werden, die den Austausch mit Dateien des Host-Systems erlauben. Weiterhin bringt das Open-Source-Programm virtuelle USB-Controller mit. Hierbei können USB-Geräte angeschlossen und in der virtuellen Maschine genutzt werden, ohne dass spezielle Treiber installiert werden müssen. Betriebssysteme können auch mit einem RDP-Server gestartet und anschließend über das Remote Desktop Protocol (RDP) ferngesteuert werden.

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