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Vorschau: Die Trends zur CeBIT

Shawn H Shawn H

Vom 9. bis 15. März öffent die weltgrößte Computermesse in Hannover wieder ihre Pforten. Hersteller und Anbieter aus den Bereichen IT und Telekommunikation stellen dort ihre neuesten Produkte vor. Dabei zeichnen sich mehrere Schwerpunktthemen ab.

Mitte März blickt die IT-Fachwelt wie jedes Jahr gespannt nach Hannover. Was die diesjährige Computermesse CeBIT so alles bietet, lässt sich im Vorfeld natürlich nur teilweise abstecken. Doch zweifellos wird es eine äußerst interessante Messe werden, die vor allem durch das Verschwinden alter und das Zusammenwachsen neuer Technologien gekennzeichnet sein wird. Welche Trendthemen sich abzeichnen, hat die Redaktion hier für Sie zusammengestellt!

Zauberwort Konvergenz

Derzeit kommt kaum eine Pressekonferenz zur Vorstellung neuer Produkte ohne die vielzitierte Konvergenz aus, also die zunehmende Verschmelzung verschiedener Technologien. Das betrifft vor allem das Zusammenwachsen von Computertechnik und Unterhaltungselektronik - beispielsweise DSL im Wohnzimmer, die Bundesliga im Internet, die MP3-Sammlung auf dem Handy, um nur einige Stichworte zu nennen. Alles wird digitalisiert, und alles scheint miteinander vernetzbar.

Das Internet wird sozial

Gehört die realsatirische Figur des blassen, Chips konsumierenden Nerds, der sich in seiner virtuellen Welt deutlich besser auskennt als beim Bäcker um die Ecke, bald der Vergangenheit an? Fast scheint es so, denn das Web entdeckt seine soziale Komponente. Ein gutes Beispiel dafür ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia, die von allen erstellt werden kann und für alle zugänglich ist. Internet-Tagebücher, die so genannten Blogs, sind ein weiterer Trend. Auch der Siegeszug der Internettelefonie, die kostenlose Gespräche zwischen bestimmten Benutzergruppen ermöglicht, gehört zur Sozialisierung des World Wide Web. Doch es geht noch viel weiter: Schon sind Technologien auf dem Vormarsch, die zum Beispiel die lokale Suche nach einem Restaurant personalisieren und dreidimensional darstellen.

Schnelle, mobile Downloads

Nicht nur die Verbindung neuer Techniken wird immer wichtiger, sondern auch der nahtlose Übergang von einer Technologie zur anderen. Es ist den Nutzern ziemlich egal, welche Technik sie nutzen, Hauptsache, sie ist stabil - was sowohl das Preisgefüge als auch die Technik selbst betrifft. So hatten etwa mobile Downloads mit dem Handy in der Vergangenheit häufig darunter zu leiden, dass die Funknetze nicht engmaschig genug und die Endgeräte nicht ausgereift waren. Beides soll mit der diesjährigen CeBIT immer weiter in den Hintergrund treten, denn mit dem UMTS-Turbo, der auf den sperrigen Namen HSDPA hört, soll ein Speed wie beim heutigen Festnetz-DSL möglich sein. Für Anwendungen wie beispielsweise Handy-Fernsehen, das zur WM endgültig starten soll, werden hohe Bandbreiten in der Tat nötig. Künftig versprechen die Anbieter sogar Downloads mit zweistelligen Mbit-Raten.

Dauerbrenner

Daneben werden auch wieder die in den vergangenen Jahren schon präsenten Themen WLAN und Internettelefonie mittels VoIP zu den bestimmenden Themen der Messe gehören. Hatte man schon vor einigen Jahren auf den Durchbruch dieser Technologien gewartet, so scheinen sich beide inzwischen endgültig etabliert zu haben. Dafür spricht zumindest das breite Angebot an Hard- und Software, das die Hersteller auf der diesjährigen Messe vorstellen.

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