Tipp

Warnung vor wirkungslosen Sicherheitsprogrammen

Rainer W. Rainer W.

Im Internet werden immer mehr angebliche Sicherheitsprogramme angeboten, die in Wirklichkeit nutzlos sind und den PC gefährden. Wer auf die vermeintlichen Gratis-Schutzprogramme vertraut, riskiert den Verlust seiner Daten.

Daher sollte jeder Computer-Besitzer so schnell wie möglich seinen PC überprüfen und solche Programme sofort löschen. Zu den bekanntesten Vertretern gehören laut Computerbild "WinAntiVirus", "Adware Striker" und "Spyware Soft Stop".

Schädlinge, die es gar nicht gibt

Ein Großteil der Programme arbeitet nach der gleichen Masche: Bei der ersten Untersuchung des Computers werden meist Dutzende von Schädlingen gemeldet, die in Wirklichkeit gar nicht da sind. Einige der Betrügerprogramme bringen sogar selbst echte Schädlinge mit. Mit übertriebenen Gefahrenhinweisen versuchen sie dann, den besorgten PC-Besitzer zum Kauf der Vollversion des angeblichen Schutzprogramms zu erpressen. Denn nur mit der teuren Vollversion lässt sich der vermeintlich virenverseuchte PC wieder säubern.

Von Abwehr keine Spur

Das Problem: Der Nutzer glaubt, er würde seinen Computer mit dem Kauf des Schutzprogramms vor Gefahren aus dem Internet schützen. Tatsächlich aber haben Viren und Trojaner leichtes Spiel. Denn keines der Betrügerprogramme macht ernsthafte Versuche zur Abwehr.

Computerbild veröffentlicht in der Ausgabe 23/2007 erstmals eine Liste mit 122 Programmen, die in einem Test als betrügerisch entlarvt wurden. Außerdem berichtet die Zeitschrift darüber, wie man solche Betrügerprogramme mithilfe von echten Schutzprogrammen erkennt und entfernt.

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