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Windows Ports überprüfen

Jan W. Jan W.

Ports sind die Zugangstüren zum PC. Nicht nur erwünschte Programme müssen einen Port freischalten, um eine Verbindung zur Außenwelt aufzubauen. Auch Schadprogramme greifen darauf zu.

Wohin führt die Spur der Windows Ports?

Zwar verfügt Windows 7 bereits über einen Ressourcenmonitor für Ports, dieser stellt jedoch nur oberflächliche Informationen wie die Ziel-Adresse und Datendurchsatz bereit. Den Ressourcenmonitor erreichen Sie über Strg + Alt + Entf, Task-Manager starten, Registerkarte Leistung und Ressourcenmonitor.... Wenn Sie jedoch das Gefühl haben, dass unerwünschte Software "nach Hause telefoniert", dann empfehlen wir einen Port-Experten. Ein solches Programm informiert im Detail über ein- und ausgehende Verbindungen. Mit ihm stellt man fest, ob man sich tatsächlich einen unerwünschten Funker eingefangen hat.

Windows Ports überwachen mit TCPEye und CurrPorts

TCPEye - Resolve AdressDeutlich mehr Verbindungsdetails liefern die beiden Freeware-Analysten TCPEye und CurrPorts. TCPEye verwandelt mit einem Rechtsklick auf die "Remote Adress" und einem Häkchen vor Resolve Adress die kryptische IP-Adresse in einen Klartext-Hostnamen. Seriöse Programme erkennt man unter anderem daran, dass sie sich zu Servern mit dem Klartext-Herstellernamen verbinden. Durch Rechtsklick auf einen Prozess und Check with VirusTotal senden Sie eine Programmdatei an den Online-Virenchecker VirusTotal. CurrPorts kommt im ähnlichen Aufbau wie TCPEye daher. In den Spalten "Fernadresse" und "Fernhostname" informiert auch CurrPorts über die Zieladresse. Interessant wird es, wenn man auf einen Prozess klickt und die Anschlusseigenschaften aufruft: Übersichtlich präsentiert CurrPorts alle wichtigen Angaben zu Prozessname, ID, Portnummer, Status und verwendetem Benutzernamen. CurrPorts - Anschlusseigenschaften CurrPorts Im Übrigen schließen Sie mit beiden Programmen auch suspekte Verbindungen. Sie sollten sie jedoch sicher als solche identifiziert haben. Oftmals baut auch Windows selbst Verbindungen unter kryptischen Prozessnamen auf, ohne dass sich dahinter Malware verbirgt. In jedem Fall empfiehlt sich bei einem Verdacht auf unerwünschte Verbindungen ein Viren-Scan. Es ist nicht damit getan, den Port zu sperren. Wenn etwaige Schadprogramme auf dem Rechner verbleiben, dann können sie immer wieder Verbindungen zur Außenwelt aufbauen. Download TCPEye Download CurrPorts Für eine dauerhafte Sperrung von Ports greifen Sie weiterhin am besten zur Windows-Firewall. Wie Sie diese unter Windows 7 konfigurieren, beschreiben wir in folgendem Beitrag:

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