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Windows Tipps: Neuer Windows XP Account für mehr Sicherheit

Oliver W. Oliver W.

Useraccounts unter Windows XP sind eine nützliche Erfindung für alle Nutzer, die sich einen PC mit anderen teilen. Die Daten der einzelnen Benutzer bleiben getrennt und jeder kann individuelle Einstellungen festlegen. Auch lassen sich die Nutzerrechte einschränken, damit nicht jeder Software installieren kann. Doch Windows XP patzt bei der Einrichtung und räumt dem ersten Benutzeraccount gleich alle Rechte ein. Dies sorgt dafür, dass viele PC-Benutzer noch mit Adminrechten im Internet unterwegs sind. Wenn der Rechner beim Surfen mit Malware infiziert wird, dann kann diese sich ungehindert im System ausbreiten, schliesslich kann nicht nur "gute" Software diese grenzenlosen Freiheiten nutzen. Deswegen sollten Sie, auch wenn Sie der einzige Nutzer an Ihrem Rechner sind, zwei Nutzeraccounts einrichten. Benutzerkonten 1Die Idee dahinter: Ein beschnittener Useraccount mit normalen Rechten dient zum Surfen im Internet, für das Spielen und Arbeiten. Der zweite Administratoraccount wird eher selten und allein für administrative Zwecke wie dem Installieren neuer Software oder der Verwaltung des Rechners genutzt. Und so sorgen Sie für mehr Sicherheit: Loggen Sie sich mit einem Administratoraccount ein (dieser wird meistens der Account sein, der als erstes eingerichtet wurde). Klicken Sie jetzt auf Start -> Systemsteuerung und dann doppelt auf "Benutzerkonten". Es erscheint das Fenster zur Verwaltung der Useraccounts. Benutzerkonten 2Nun klicken Sie auf "Neues Konto erstellen" und folgen den Anweisungen des Assistenten. Führen Sie diese Schritte zwei Mal durch. Einmal richten Sie einen Account mit Computeradministrator-Rechten ein, beim zweiten Mal einen mit eingeschränkten Benutzerrechten. Zur besseren Erkennung können Sie die Logins beispielsweise "Admin" und "User" nennen. Für das normale Arbeiten loggen Sie sich ab sofort nur noch mit dem Useraccount ein. Das Adminkonto verwenden Sie nur, wenn es die Installation neuer Software oder Updates fordert oder beispielsweise dann, wenn ein Programm erweiterte Privilegien braucht.

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