Tipp

Windows Vista den Mund verbieten oder: Privatsphäre wahren unter Vista

Oliver W. Oliver W.

Spätestens mit Windows XP haben "Un-Dienste" wie der Fehlerberichterstattungsdienst User vielerorts mindestens zu heißen Diskussionen veranlaßt. Doch auch Windows Vista ist ein wenig gesprächiger, als man es sich vielleicht wünschen würde. Denn auch hier gibt es Dienste und Anwendungen, die gar nicht immer so sehr im Sinne des Anwenders sind, wie Microsoft es gerne Glauben machen würde. Aber auch der Ressourcen-Hunger vieler integrierter Anwendungen läßt mancherorts den Wunsch entstehen, mehr Einfluß auf die betriebssystem-internen Vorgänge nehmen zu können. Wem Begrifflichkeiten wie beispielsweise die Registry nicht geläufig sind, oder wer sich auch nur nicht ganz so gut in den allzu tiefen Tiefen des Windows-Setup-Herzstücks auskennt, dem kann geholfen werden. Jan T. Scott, Programmierer des beliebten Tools xpy hat auch für den XP-Nachfolger aus Redmond in Form des kleinen Programms Vispa Abhilfe geschaffen.

Vispa erlaubt mit wenigen Mausklicks den Zugriff auf diverse Kernkomponenten des Betriebssystems von Plapperdiensten über gefährliche Surf-Schnittstellen bis zu leistungssteigernden Optionen bzw. Deaktivierung von internen Vorgängen wie beispielsweise der Dateiindizierung, die das System unnötig belasten. Und das ohne Schlüssel in der Registrierung ändern zu müssen oder auch nur ohne eine Ahnung davon haben zu müssen, wo welche Option wie eingestellt werden muß.

Auch Anwendungen von Drittanbietern können in der aktuellen Version beeinflußt werden. So lassen sich diverse Updatedienste deaktivieren, die ansonsten auch nur über die Autorun zu finden sind. Der Hersteller empfiehlt allerdings, Einstellungen nicht unbedingt vorzunehmen, wenn man nicht einmal eine ungefähre Idee von dem hat, was man gerade tut. So oder so empfiehlt sich, einen Wiederherstellungspunkt in der Systemwiederherstellung zu setzen, um eventuelle Fehlentscheidungen ordentlich revidieren zu können. Download: Vispa

Neueste Artikel