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Windows Vista nicht spieletauglich

Jan W. Jan W.

GameStar rät PC-Spiele-Fans noch mit dem Upgrade auf Windows Vista zu warten. Die Spielezeitschrift bemängelt vor allem die mangelhaften Grafikkartentreiber und zu hohen Hardware-Anforderungen.

Seit kurzem steht das neue Betriebssystem von Microsoft im Handel. Die PC-Spielezeitschrift "GameStar" rät Spiele-Fans jedoch noch mit den Umstieg zu warten. Windows Vista überzeugt zwar in punkto Optik, Benutzerfreundlichkeit und Stabilität, hohe Produktpreise, ein enormer Hardware-Hunger sowie unausgereifte Grafikkartentreiber sprechen derzeit aber gegen ein Upgrade, zu diesem Schluss kommt "GameStar" in einem aktuellen Test. Vor allem die 64-Bit-Variante von Windows Vista sei aufgrund mangelnder Treiberunterstützung nicht zum Spielen geeignet.

Ein weiteres Manko ist laut "GameStar" die fehlende DirectSound-Unterstützung in Vista. Darunter leidet die Klangqualität, vor allem im Vergleich zu modernem 5.1-Surround-Sound mit realistisch wirkenden Umgebungseffekten, so "GameStar". Fortschritte seien erst zu erwarten, wenn sich künftig die leistungsfähige Audio-Schnittstelle OpenAL auf breiter Basis durchsetzt oder eigens für Vista programmierte Spiele erscheinen. Das sei frühestens Ende 2007 der Fall.

Wer trotz aller Einwände mit dem Umstieg nicht warten und bereits jetzt schon unter Windows Vista spielen will, dem empfiehlt "GameStar" zu "Vista Home Premium" zu greifen. Diese Version biete den besten Kompromiss aus Umfang und Preis - besonders in der so genannten System-Builder-Variante ohne Support und Handbuch.

Der ausführliche Testbericht ist in der aktuellen Ausgabe von "GameStar" zu finden.

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