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Windows XP für Mini-PCs bis 2010 erhältlich

Rainer W. Rainer W.

Noch mindestens zwei Jahre wird Windows XP Home für Billig-Notebooks zu bekommen sein. Damit begegnet der Marktführer der stetig wachsenden Konkurrenz: Immer häufiger landet Linux auf den Mini-Rechnern. Hersteller so genannter Ultra-Low-Cost-PCs (ULCPC) werden von Microsoft nach Angaben des Unternehmens vor die Wahl gestellt, ob sie ihre Mini-PCs künftig mit Windows XP oder mit Windows Vista bestücken. Das soll bis Ende Juni 2010 gelten oder aber bis zu einem Jahr nach der Veröffentlichung von Windows 7, je nachdem, was später kommt. Die Einschränkung gilt aber nur für Billig-Notebooks wie etwa den EeePC. Hersteller von herkömmlichen Rechnern müssen ihre Geräte bis Ende Juni dieses Jahres umrüsten, daran hat sich nichts geändert. Das sei mit den Herstellern längst geklärt, sagte ein Sprecher des Marktführers. Es gebe "positives Feedback" von Herstellerseite, dass man zum Umstieg bereit sei. So ganz freiwillig erfolgt die Verlängerung allerdings nicht. Microsoft bekommt auf dem derzeit stark boomenden Markt für Mini-Notebooks mehr und mehr Konkurrenz von Linux. Zuvor war schon das generelle Verkaufsende von Windows XP von Januar auf Juni 2008 verschoben worden.

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