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Würmer verbreiten sich über USB-Sticks und MP3-Player

Jan W. Jan W.

Würmer und trojanische Pferde finden ihren Weg nicht nur mehr über das Internet ihren Weg auf die Rechner, sie verstecken sich neuerdings auch auf USB-Sticks oder MP3-Playern. Dies zeigen die Auswertungen von Panda Software.

Nach Angaben der Sicherheitsexperten von Panda Software hätten in den vergangenen Tagen besonders stark drei Schädlinge gewütet. Einer davon ist Burglar.A, der als trojanische Pferd allerdings auf herkömmlichem Weg per E-Mail auf den Rechner gelangt. Über eine Meldung, die vorgibt, über den schlechten Gesundheitszustand des australischen Gesundheitsministers zu berichten, sollen Anwender dazu animiert werden, den Anhang auszuführen. Es kann aber auch infiziert werden, wer den Link zu einer präparierten Website aufruft.

Das trojanische Pferd versucht den Rechner über seine IP und Google Maps zu lokalisieren und lädt Malware-Komponenten nach, die gleich mehrere Schadroutinen haben. Ein Keylogger protokolliert Tastenanschläge mit und sammelt Passwörter zu Zugangsdiensten. Zudem werden Zugriffe auf Onlinebanking-Angebote auf gefälschte Seiten umgeleitet. Eine Backdoor-Komponente ermöglicht schließlich den Fernzugriff auf den PC.

Würmer auf USB-Sticks

Mit USBToy.A und Naiba.A meldet Panda Software außerdem auch zwei Schädlinge, die sich ihren Weg über Massenspeicher wie USB-Sticks und MP3-Player auf den Rechner bahnen. USBToy.A infiziert den Rechner bei jedem Start und zeigt chinesische Schriftzeichen an. Naiba.A versucht, Sicherheitssoftware zu deaktivieren und unterbindet den Aufruf des Notepads. Der Benutzer wird auch daran gehindert, die Windowsoption "Verstecke Dateien anzeigen" zu aktivieren.

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