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Abofalle kündigen mit Musterbrief: So wird's gemacht!

Rainer W. Rainer W.

Wer eine Abofalle kündigen möchte, erfährt im Folgenden, wie er Widerspruch einreicht und den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechtet. Wir verraten, was dabei zu beachten ist. Hierzu jetzt mehr erfahren und sich mit den Gratis-Musterbriefen der Verbraucherzentrale vor teuren Abo-Betrügereien schützen!

Abofalle kündigen und Drittanbietersperre einrichten

Schnell ist es passiert und mit einem einzigen Fingertipp tappt man in eine Smartphone Abofalle, beispielsweise nach dem Download von WhatsApp für Android über den Klick auf ein Werbebanner, die Teilnahme an einer zweifelhaften Umfrage oder bei der Suche nach einem Gutschein. Um sich vor der Abzocke via Handy Abofalle erfolgreich zu wehren, sollte der Smartphone-Besitzer eine so genannte Drittanbietersperre einrichten, um überflüssige Dienste und teure Abrechnungen fortan zu verhindern.

Abofalle kündigen
Abofalle kündigen mit den passenden Gratis-Vorlagen der Verbraucherzentrale

Wer auf der Handyrechnung Mehrwertdienste, Drittanbieterdienste oder andere Sonderpositionen findet, die er gar nicht geordert hat, ist wohl bereits in eine solche Handy-Abofalle getappt ist. Ohne dies selbst bemerkt zu haben, wurde ein teures Abo abgeschlossen, das nun Monat für Monat als zusätzlicher Posten die eigene Smartphone-Rechnung belastet. Daher sollte der Nutzer möglichst schnell die Abofalle kündigen.

Musterbriefe der Verbraucherzentrale fürs Abofalle kündigen

Um die Abofalle zu kündigen, widerspricht der Anwender der Forderung des Anbieters schriftlich und fechtet den unerwünschten Vertrag wegen arglistiger Täuschung an. Nützlich dabei sind die Musterbriefe der Verbraucherzentrale als Vorlagen im PDF-Format für die Kündigung der Handy Abofalle. Einfach mit den persönlichen Daten ergänzen und an den unerwünschten Vertragspartner senden. Es stehen dabei zwei unterschiedliche "Musterbriefe: Abwehr einer unberechtigten Forderung für eine Service-Leistung im Internet" zur Verfügung - wahlweise für Erwachsene und Minderjährige.

Unberechtigte Forderungen zurückweisen.

Nach dem Absenden der Kündigung, kann sich der Nutzer erst einmal beruhigt zurücklehnen und laut Verbraucherzentrale alle E-Mails und Briefe mit den darin enthaltenen Drohungen ignorieren. Auch wenn Mahnungen und Schreiben von Inkassobüros oder Rechtsanwälten eintreffen sollten, ist weiterhin Ruhe angesagt. Diese Drohungen dienen meist nur zur Einschüchterung. Nur wenn ein richtiger Mahnbescheid vom Gericht zugestellt wird, muss der Anwender innerhalb von 14 Tagen der Forderung auf dem Widerspruchsformular, das dem Mahnbescheid beiliegt, offiziell widersprechen.

Mobilfunkanbieter kontaktieren und Drittanbietersperre einrichten

In jedem Fall lohnt sich das Einrichten einer Drittanbietersperre, um zukünftig zu verhindern, erneut in eine dubiose Handy Abofalle zu tappen. Eine solche Drittanbietersperre unterbindet die Abrechnung über die Telefonrechnung. Laut Gesetz sind alle Mobilfunkanbieter seit Mai 2012 dazu verpflichtet, kostenfrei eine solche Sperre einzurichten, Allerdings ist es dazu erforderlich, dass der Handynutzer selbst seinen Anbieter kontaktiert und die Sperre aktiv einrichten lässt.

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