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Handy am Steuer wird teuer

Sonja U. Sonja U.

Eigentlich sollten wir es alle wissen: Handy am Steuer ist nicht gut: Wer erwischt wird, muss mittlerweile tief in die Tasche langen – denn er gefährdet damit nicht nur sich, sondern auch andere. Was es zu beachten gibt, verraten wir Euch hier!

Handy am Steuer
Handy am Steuer nutzen? Solltet Ihr Euch zweimal überlegen – und das Gerät lieber liegenlassen... (Bild: Pixabay/Redaktion)

Das Handy am Steuer lieber nicht nutzen

Wir geben es ja selbst zu: WhatsApp für Android oder fürs iPhone, Facebook und Co. gehören mittlerweile zum Alltag und werden von vielen von uns in jeder freien Minute genutzt. Doch es gibt Zeiten, an denen wir das Smartphone doch besser aus der Hand lassen. Eine solche ist die Zeit, die wir im Auto hinterm Steuer verbringen – sprich: selbst fahren. Denn hier lenkt uns das Handy vor allem ab.

Wer mit dem Handy – oder auch mit einem Tablet oder gar einem Notebook – am Steuer erwischt wird, muss dabei mit richtig hohen Strafen rechnen. Bisher kamen Nutzer mit 60 Euro davon, jetzt steigt der Satz auf ganze 100 Euro. Zusätzlich gibt es einen Punkt in Flensburg. Auch Fahrradfahrer sollten ihr Smartphone lieber in der Tasche lassen, wenn sie unterwegs sind. Hier wartet eine Strafe von 55 Euro.

Vorsicht bei aufgrund von Handynutzung verursachten Unfällen

Baut Ihr mit dem Auto einen Unfall, während Ihr Euer Smartphone in der Hand hattet, wird’s noch teurer: 200 Euro sowie ein Monat Fahrverbot stehen auf dem Plan. Dabei kann man noch von Glück reden, wenn dabei niemand zu Schaden gekommen ist und es sich somit „nur“ um eine Sachbeschädigung handelt. Dazu kommen selbstverständlich noch die Reparaturkosten.

Bedenkt auch, dass jeder, der abgelenkt ist und einen Unfall provoziert, eine Gefahr für andere darstellt.

Insgesamt werden die Strafen für nicht gesetzeskonformes Autofahren teurer und größer. Wer sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält, grob verkehrswidrig und dabei rücksichtslos handelt, den erwarten empfindliche Strafen. Wer sich gar zu illegalen Autorennen hinreißen lässt, muss sogar mit Haftstrafen rechnen – und die können richtig hoch werden, wenn dabei Menschen zu Schaden kommen.

Handy am Steuer Freisprecheinrichtung
... oder eine Freisprecheinrichtung mit Sprachsteuerung und Vorleseoption nutzen. (Bild: Pixabay)

Sprachsteuerung erlaubt

Die einzige Art, in der Ihr Smartphones, Tablets und Co. im Auto trotzdem nutzen dürft, ist via Freisprechfunktion: Wenn Ihr das Gerät also nicht in der Hand haltet, sondern Sprachsteuerung und Vorlesefunktion nutzt, ist alles in Ordnung. Hände gehören ans Steuer, Augen auf die Straße. Handy am Steuer dagegen nicht.

Besitzt Euer Auto eine Freisprecheinrichtung, nutzt diese, wenn Ihr unbedingt auch während der Fahrt mit der Außenwelt verbunden bleiben wollt oder müsst. Oder nutzt die Funktionen, die Euer Gerät mit sich bringt. Die Technik hat sich hier in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt.

Wie Ihr Euch beispielsweise WhatsApp-Nachrichten vorlesen lassen könnt, erfahrt Ihr hier: Mit diesem Tool WhatsApp Nachrichten vorlesen lassen

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