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WhatsApp Virus: Akute Gefahr oder Entwarnung?

Anna K. Anna K.

WhatsApp Virus: Diese Gefährdungen gibt es derzeit und was man dagegen tun kann. Hier gibt es die Übersicht über aktuelle Sicherheitslücken und wie man sich vor ihnen schützt. Hier mehr erfahren!

Egal, ob auf dem iPhone, nach dem WhatsAppMD für Android Download oder via Webanwendung: WhatsApp ist derzeit der beliebteste Messenger und gerade deshalb interessant für Entwickler von Schadware.

WhatsApp Virus, Abofalle und Co: So schützt man sich

WhatsApp selbst gibt an, keinerlei Nachrichten an User zu senden. Der Dienst verschickt lediglich dann E-Mails, wenn vorher der Support kontaktiert wurde. Um sich vor Viren, Abofallen und ähnlichen Machenschaften zu schützen, sollten deshalb folgende Nachrichten ignoriert werden:

  • Der Absender behauptet, im Namen von WhatsApp zu handeln.
  • Die Nachricht enthält eine Aufforderung, diese weiterzuleiten.
  • Die Nachricht enthält die Drohung, dass bei Nichtweiterleitung eine Strafe (wie eine Sperrung des Accounts) zu erwarten ist.
  • In der Nachricht werden Belohnungen oder Geschenke versprochen.

Sollten solche Nachrichten via WhatsApp eintrudeln, kann man davon ausgehen, dass es sich um einen WhatsApp Virus, Spam, Kettenbriefe, Hoax oder Phishing-Nachrichten handelt. In diesem Fall sollten User auf keinen Fall antworten oder die Nachricht weiterleiten, sondern den Absender blockieren.

WhatsApp Virus Beispiel Hoax

WhatsApp Virus via Whatsapp Web

Im Normalfall reicht es, diese Nachrichten zu löschen und den Absender zu blockieren. Eine Ausnahme war bis vor Kurzem eine Sicherheitslücke bei der Anwendung WhatsApp Web. Hier soll es möglich gewesen sein, einen WhatsApp Virus in vCards zu integrieren. Wer eine dieser virtuellen Visitenkarten annahm, lief Gefahr, seinen Rechner mit Malware zu kontaminieren. Die Sicherheitslücke ist inzwischen geschlossen. Um die geschützte Version von WhatsApp Web zu verwenden, reicht es, die Anwendung zu schließen und erneut zu öffnen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte den PC durch einen Virenscanner prüfen lassen.

Aktuell keine Sicherheitslücken

Wer sich nun Sorgen macht, sein Mobilgerät oder Computer sei gefährdet, kann diese beruhigt beiseitelegen. In den meisten Fällen handelt es sich lediglich um Spam, der zwar nervig, aber ungefährlich ist. Grenzwertig sind hingegen die Abofallen, denn hier können User in eine ganz billige Abzocke geraten. Die Nachrichten versprechen Gewinne und leiten die User im Anschluss auf eine Landingpage. Wer hier die Offerte annimmt, darf sich künftig über höhere Telefonkosten freuen. Die Kosten belaufen sich auf etwa fünf Euro monatlich. Betroffene sollten dieses Geschäftsgebaren keinesfalls widerstandslos hinnehmen, sondern sowohl beim Anbieter des Abonnements als auch beim Mobilfunkanbieter Widerspruch einreichen. Wer sich vorbeugend schützen möchte, kann dies mit der sogenannten Drittanbietersperre. Dazu muss lediglich ein formloser Antrag an den Mobilfunkanbieter gesendet werden.

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Inoffizielle WhatsApp-Variante im schicken Material Design

WhatsAppMD für Android
Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Android
Sprache:
Deutsch
Version:
3.0.1
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