Tipp

Windows 7 VHD: Virtuelle Festplatte erstellen

Shawn H Shawn H

Bei Festplatten muss es sich nicht in jedem Fall um physisch vorhandene Datenträger handeln. In Windows 7 erstellt man virtuelle Festplatten (VHDs), die das Betriebssystem wie reale Datenspeicher behandelt. Sie eignen sich für verschiedene Zwecke.

VHD: Virtuelle Festplatten

Als Grundlage für die virtuellen Festplatten dient VHD (Virtual Hard Disk). Diese Technik stammt ursprünglich aus dem PC-Virtualisierer Virtual PC, der einen PC im PC einrichtet. Virtuelle Festplatten lassen sich wie ihre realen Pendants defragmentieren und formatieren. Es ist sogar möglich, ein anderes Dateisystem als das des Hauptlaufwerks festzulegen, auf dem die virtuelle Festplatte liegt. Die Einsatzmöglichkeiten einer virtuellen Festplatte sind vielfältig:

  • Einrichtung einer separaten Partition für Backups

  • Saubere Trennung von User-Dateien auf Mehrbenutzer-PCs

  • Auslagerung von temporären Programmdaten (Zwischenspeicherprinzip)

Virtuelle Festplatte erstellen: So funktioniert's

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz und wählen Verwalten. Virtuelle Festplatte erstellen und anfügen

  • Klicken Sie in der linken Spalten unter "Datenspeicher" auf Datenträgerverwaltung und warten, bis die Datenträgerverwaltung geladen wurde (Die Laufwerke und Systempartitionen erscheinen im rechten Fenster). Nun klicken Sie mit der rechten Maustaste noch einmal auf Datenträgerverwaltung und wählen Virtuelle Festplatte erstellen aus dem Kontextmenü.

  • Unter Durchsuchen ... müssen Sie nun einen Speicherort für die VHD-Datei festlegen. Dieses File stellt die virtuelle Festplatte dar. Wählen Sie einen Speicherort aus, der genug Platz bereithält!

  • Als "Größe der virtuellen Festplatte" tragen Sie die gewünschte Größe ein und wählen aus dem Dropdown-Menü die Größeneinheit (MB, GB oder TB).

  • Belassen Sie das "Format der virtuellen Festplatte" bei Feste Größe (empfohlen) und übernehmen die Einstellungen. Nach einer kurzen Wartezeit steht die virtuelle Festplatte fast zur Verfügung. Sie ist jedoch im Rohzustand vorhanden, sprich: Sie muss initialisiert und formatiert werden.

Virtuelle Festplatte initialisieren und formatieren

Datentragerinitialisierung

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das graue Feld neben der virtuellen Festplatte und wählen im Kontextmenü Datenträgerinitialisierung aus. Belassen Sie die Standardeinstellungen (Häkchen vor Datenträger, Partitionsstil: MBR) und klicken auf OK. Nachdem der virtuelle Datenträger "online" geschaltet wurde, erstellen wir auf ihm ein neues Volume:

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den "Nicht zugeordnet"-Bereich und anschließend noch einmal mit links auf Neues einfaches Volume .... Es öffnet sich der "Assistent zum Erstellen neuer einfacher Volumes".

  • Wählen Sie Weiter aus und legen die gewünschte Größe des virtuellen Speichers fest. Sinnig ist es natürlich, die volle Größe anzugeben. Es ist aber auch möglich, auf der neuen virtuelle Festplatte mehr als eine Partition einzurichten.

  • Klicken Sie auf Weiter. Von Interesse ist nur der Laufwerksbuchstabe. Hier haben Sie freie Wahl: Legen Sie im Dropdown-Menü ihren gewünschten Buchstaben fest. Assisten zum Erstellen neuer einfacher Volumes

  • Ein Klick auf Weiter öffnet die Formatierungsoptionen. Als "Dateisystem" ist NTFS zu empfehlen, ferner können Sie unter "Volumebezeichnung" einen Laufwerksnamen vergeben. Die weiteren Einstellungen belassen Sie so.

  • Ein letzter Klick auf "Fertig stellen" erstellt die Partition und formatiert sie. Arbeitsplatz VHDAb sofort können Sie die neue virtuelle Festplatte wie einen "normalen" Datenträger nutzen. Ein Blick in den Arbeitsplatz offenbart es …

Neueste Artikel

Software aus dem Artikel

Windows 7

Windows 7 Download als ISO-Datei

Windows 7
Hersteller:
Lizenzart:
Shareware
System:
Win 7, XP, Server 2003, NT, Vista, Server 2008, 98, ME, 2000
Sprache:
Deutsch
Version:
Final
Leserwertung:
3.71/5