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Sind YouTube Converter legal oder ist das strafbar?

Anna K. Anna K.

Sind YouTube Converter legal? YouTube ist die perfekte Möglichkeit, seine Musikbibliothek aufzurüsten. Doch darf man das eigentlich oder muss man mit Strafen rechnen? Wir haben die Antwort!

YouTube Converter gibt es inzwischen eine ganze Menge. Ob online, als Software für den PC oder wie nach dem Download der yaBeat App für mobile Geräte: Im Handumdrehen lassen sich Lieblingssongs oder ganze Alben lokal speichern und auch offline hören. Aber kann es wirklich legal sein, umsonst und Songs aus dem Internet herunterzuladen?

YouTube Converter legal
Viele User fragen sich, ob yaBeat und andere YouTube Converter legal sind.

Sind YouTube Converter legal? Jein!

Im Moment können User tatsächlich Songs von YouTube herunterladen, ohne eine Abmahnung oder eine Geldstrafe befürchten zu müssen. Grund dafür ist die sogenannte Privatkopie. Damit der Download aber tatsächlich straffrei bleibt, müssen allerdings zwei grundlegende Dinge beachtet werden:

  1. Die Vorlage oder das Portal, von dem man einen Titel herunterlädt, muss offensichtlich nicht illegal bzw. rechtswidrig sein. Bei YouTube können Nutzer im davon ausgehen, dass die Videos und Clips nicht gegen geltendes Recht auf dem Portal gelandet sind. Anders sieht es hingegen bei Portalen wie kinox.to, Burning Series & Co. aus. Hier kann man den Nutzern durchaus zumuten, dass sie die Widerrechtlichkeit des Angebots erkennen. Von solchen Seiten sollte man also keinerlei Inhalte herunterladen.
  2. Der erstellte Download darf nur in einem privaten Rahmen verwendet werden. Es darf weder zu einer öffentlichen Vorführung kommen, noch Geld damit verdient werden.

Der genaue Gesetzestext zur Privatkopie zum Nachlesen findet sich im § 53 des Urheberrechtsgesetzes.

Der Haken an der Sache: Die AGB von YouTube

Nun könnte man sagen, YouTube Converter legal. Das stimmt allerdings nicht ganz. Denn die ganze Sache hat einen Haken (den man allerdings elegant umgehen kann): Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von YouTube. Hier heißt es nämlich unter Punkt 6:

„Sie erklären sich damit einverstanden, Zugriff auf Nutzervideos nur in der Form des Streamings und zu keinen anderen Zwecken als der rein persönlichen, nicht-kommerziellen Nutzung, […] zu nehmen, nicht aber für einen (permanenten oder vorübergehenden) Download, ein Kopieren, ein Speichern oder einen Weitervertrieb […]“

Damit ist klar: Man verstößt mit den Downloads gegen die Nutzungsbedingungen und kann gegebenenfalls von dem Portal dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Allerdings gibt es ein kleines Schlupfloch: User müssen die AGB nicht akzeptieren, um auf dem Portal Videos anzusehen. Wenn man sich also nicht mit seinem Google-Konto anmeldet, kann man nicht gegen die AGB verstoßen und die YouTube Converter legal nutzen. Für alle, die es noch genauer wissen wollen, erklärt das Video der Kanzlei WBS den Zusammenhang noch einmal ganz genau:

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Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Android
Sprache:
Deutsch
Version:
1.0
Leserwertung:
3.25/5