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Was ist Linux? Alle Fakten verständlich erklärt!

Anna K. Anna K.

Was ist Linux? Wir haben die wichtigsten Fakten rund um das Betriebssystem und die richtigen Tipps für Ein- und Umsteiger. Das gilt es zu beachten, wenn man sich von Windows verabschieden will!

Eines vorab: Linux ist nicht nur für waschechte Programmierer geeignet. Zwar sollten Laien vom Linux-Kernel Download vorerst die Finger lassen, aber inzwischen gibt es genug sogenannte Distributionen, die es auch Einsteigern erlauben, unter Linux zu arbeiten. Doch dazu später mehr.

Was ist Linux? Zehn Fakten:

Die Frage: „Was ist Linux?“ lässt sich nicht in zwei oder drei Sätzen klären und der Versuch einer Antwort könnte ein ganzes Buch füllen. Um Linux trotzdem zu erklären, gibt es hier die zehn wichtigsten Punkte rund um das Betriebssystem:

  1. Linux ist ein sogenanntes unixoides Betriebssystem. Unixoid bedeutet, dass sich Linux an dem Betriebssystem Unix (das oft Verwendung in Rechenzentren oder Forschungseinrichtungen findet) orientiert, aber nicht alle Anforderungen dieses Systems umsetzt.
  2. Maßgeblich für die Entwicklung von Linux ist der finnisch-US-amerikanische Informatiker Linus Benedict Torvalds.
  3. Am 17. September 1991 wurde mit der Version 0.1 die erste Variante von Linux der Öffentlichkeit zugänglich gemacht; Linux 1.0 erschien am 14. März 1994.
  4. Tux ist das offizielle Maskottchen von Linux und stellte einen glücklichen Pinguin dar. Inzwischen wird Tux nicht nur zur Kennzeichnung Linux-kompatibler Software genutzt, sondern ist sogar der Star in zahlreichen Videospielen.
  5. Linux ist vor Viren und anderer Schadware sicherer als Windows.
  6. Linux war im Zusammenspiel mit GNU das erste freie Betriebssystem.
  7. Daraus entwickelte sich GNU/Linux-Namensstreit. Dieser beruht darauf, dass Linux lediglich der Systemkernel (also die Basis und die hardwarenahe Struktur des Betriebssystems) sei, der Rest basiere hingegen auf GNU. Allerdings gibt es seit etwa 2004 auch Linux-Systeme, die keine oder nur sehr wenige GNU-Elemente enthalten.
  8. Die bekannteste Linux-Variante ist Android.
  9. Linux und Windows können parallel auf einem Rechner installiert werden.
  10. Für viele kostenpflichtige Windowsprogramme gibt es kostenlose Alternativen für Linux.

Was Einsteiger beachten sollten

Noch vor ein paar Jahren war die Frage: „Was ist Linux?“ für viele Normalnutzer quasi nicht zu beantworten. Lange galt das Betriebssystem als Schloss mit sieben Siegeln. Inzwischen gibt es zahlreiche Distributionen, die es auch absoluten Laien ermöglichen, unter Linux zu arbeiten. Da der Quellcode offen ist, kann sich jeder berufene wie unberufene Entwickler daran austoben. Deshalb gibt es eine nahezu nicht mehr zu erfassende Vielfalt an Systemen, aus denen der Linux-Interessierte auswählen kann.

Diese Distributionen haben unterschiedliche Schwerpunkte – wie beispielsweise Android auf mobile Geräte ausgerichtet ist oder Damn Small Linux lediglich 50 MB beansprucht. Für Einsteiger gibt es besonders bedienfreundliche Linux-Distributionen. Eine Variante, mit der besonders User, die bislang Microsoft verwendeten, einen besonders leichten Einstieg finden, ist der Download von Zorin OS 12 Core. Aber auch Distributionen wie Ubuntu, Ubuntu MATE oder PCLinuxOS eigenen sich für Linux-Neulinge. Wer sich nicht sicher ist, zu welchem System er greifen soll, kann auf dieser Seite anhand der Beantwortung von 16 Fragen die für ihn passende Distribution finden.

Was ist Linux
Was ist Linux? Unter Zorin OS 12 Core eindeutig das bessere Windows.

Vertiefende Informationen über Linux liefert diese Doku:

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Software aus dem Artikel

Zorin OS 12 Core

Mit dem kostenlosen Zorin OS 12 Download kommt eine einsteigerfreundliche Linux-Distribution auf die Rechner.

Zorin OS 12 Core
Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Win 7, XP, NT, Vista, Win 8, Windows 10
Sprache:
Mehrsprachig
Leserwertung:
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